Arschtritt
vom Universum
Wolfram Andes hatte gelernt, wie man viel erreicht. Aber nicht, wie man wirklich lebt – und das eigene Leben genießt. Dann wurde er aus seinem bisherigen Leben gerissen: Multiorganversagen, künstliche Beatmung, Dialyse, mehr als fünf Wochen Koma. Seine Familie wurde gerufen, um Abschied zu nehmen.
Dieses Buch handelt nicht nur von einer Nahtoderfahrung.
Es handelt von uns – und von der Frage, wie wir in einer immer schnelleren, komplexeren und unsichereren Welt noch wissen, was wirklich zählt.
Dauerstress, permanente Erreichbarkeit, gesellschaftliche Unsicherheit, Selbstoptimierung und der ständige Vergleich mit anderen prägen den Alltag vieler Menschen. Gleichzeitig wachsen unsere Möglichkeiten – und mit künstlicher Intelligenz beschleunigt sich dieser Wandel noch einmal.
Die Welt der unendlichen Möglichkeiten erzeugt unendliches Ungenügen.
Vielleicht brauchen wir deshalb nicht noch mehr Ziele, sondern mehr Klarheit: Was ist mir wirklich wichtig? Wie möchte ich leben? Wer bin ich, wenn Leistung, Erfolg und Kontrolle einmal nicht mehr tragen? Und was darf ich bewusst weglassen?
Kein klassischer Ratgeber. Keine klassische Autobiografie.
„Arschtritt vom Universum“ nutzt eine außergewöhnliche persönliche Geschichte als Erfahrungsraum für eine universelle Frage: Wie gelingt es uns, nicht erst nach einer Krise zu erkennen, dass das Leben längst stattfindet?
Für Menschen nach einem Einschnitt
Krankheit, Burnout, Verlust, Trennung oder andere Lebenskrisen können alles infrage stellen – und zugleich den Blick neu öffnen.
Für Menschen vor dem Zusammenbruch
Für alle, die funktionieren, leisten, planen und optimieren – und spüren, dass das eigene Leben dabei zu kurz kommt.
Für eine Zeit des Umbruchs
Wenn äußere Sicherheiten brüchiger werden, gewinnen innere Orientierung, Gegenwärtigkeit und die Frage nach dem Wesentlichen an Bedeutung.
Zum Buchprojekt
Das Manuskript liegt in einer vollständigen Arbeitsfassung vor. Dr. Ruediger Dahlke hat das gesamte Buch gelesen und ein Vorwort beigesteuert.
Das Buch verbindet persönliche Geschichte, gesellschaftliche Relevanz und eine einfache, aber existentielle Leserfrage:
Wie willst du leben – nicht irgendwann, sondern jetzt?
Im Zentrum steht nicht die Krise selbst, sondern das, was sie sichtbar macht: die Verwechslung von Erfolg mit Erfüllung, von Möglichkeiten mit Freiheit und von Wissen über das Leben mit wirklichem Leben.
Wolfram Andes
Autor · Unternehmer · Coach · Verleger